Jovan  Balov

 

Pass-Partou, 2011

Drawings, Ink on Paper, Text-Digital Print

Text-Kontext: Jürgen Nafti

Pass-Partou a, 2011

29,7 cm x 21 cm Ink on Paper,

59 cm x 42 cm Text-Digital Print

Pass-Partou b, 2011

29,7 cm x 21 cm Ink on Paper,

59 cm x 42 cm Text-Digital Print

Pass-Partou 1, 2011

42 cm x 29,7 cm Ink on Paper,

59 cm x 42 cm Text-Digital Print

 Pass-Partou 2, 2011

42 cm x 29,7 cm Ink on Paper,

59 cm x 42 cm Text-Digital Print

Pass-Partou 3, 2011

42 cm x 29,7 cm Ink on Paper,

59 cm x 42 cm Text-Digital Print

Pass-Partou 4, 2011

42 cm x 29,7 cm Ink on Paper,

59 cm x 42 cm Text-Digital Print

Pass-Partou 5, 2011

42 cm x 29,7 cm Ink on Paper,

59 cm x 42 cm Text-Digital Print

Pass-Partou 6, 2011

42 cm x 29,7 cm Ink on Paper 

59 cm x 42 cm Text-Digital Print

 

 Pass-Partou 7, 2011

42 cm x 29,7 cm Ink on Paper,

59 cm x 42 cm Text-Digital Print

 Passepartout ([paspaRtu] frz. passer „hindurchgehen“ und partout „überall“)

 

Passe-Partout ist ein Konzept mit Texten und Zeichnungen, das wegen dieser  Austellung produziert wurde. Die Texte mit Dramaturgische Formen sind als ein Passepartout angelegt und vom Schauspieler Jürgen Nafti geschrieben worden. Der Inhalt der Texte inizierte dieses zeichnerisches Projekt. Sie umrahmen Portraitzeichnungen, die in der Beziehung mit den Texten entstanden sind. Das Bedeutende an diesen Zeichnungen ist, dass sie alle eine tiefgründige, psychologische Analyse an den imaginären Portraits/Gesichtern haben. 

„Diese Texte entstehen aus sehr tiefen, persönlichen Begegnungen mit Künstlerkollegen und setzen dort ein, wo unsere Gespräche mit ihren konkreten sozialen Realitäten auf ihre persönlichen oder gesellschaftlichen Grenzen gestoßen sind. Sie stellen deswegen zunächst einmal und in erster Linie Briefe dar, die einen einzelnen und genau bezeichneten Adressaten haben, um meine konkrete Sprachlosigkeit ihm gegenüber überwinden zu wollen…

 

…Daher aber durchschreiten sie zugleich einen Raum, der kein bloß privater mehr bleiben konnte. Und indem sie sich nicht nur an alle Menschen richten, sondern vielmehr an meine Vorstellung vom Zustand einer Menschheit, stellen sie im selben Moment auch Briefe an diese Menschheit dar, um  meine Vorstellung von ihr loswerden zu können. Um sie buchstäblich abschütteln zu können.“                          

 

Jürgen Nafti